Häusliche Gewalt

In Hamburg gibt es für Opfer von Straftaten eine Reihe von staatlichen und privaten Hilfsangeboten. Die wichtigsten stellen wir Ihnen auf dieser Seite vor. Dort können Menschen, denen häusliche Gewalt angetan wurde, rechtliche, psychologische und finanzielle Unterstützung finden. Darüber hinaus erhalten sie Informationen über die Rechte und Leistungen, die Opfern gesetzlich zustehen.

Hilfetelefon Hotline Gewalt gegen Frauen

Tel: 116 016 (kostenfrei)

Das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbar. Kompetente Beraterinnen stehen hilfesuchenden Frauen, Männern und Kindern zu allen Formen der Gewalt vertraulich zur Seite. Sie bieten Erstberatung und Information für Betroffene, Angehörige und Fachpersonal an.

www.hilfetelefon.de

Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen

Die NOTRUF-Beratungsstelle ist eine spezialisierte Trauma- und Opferschutzeinrichtung, die seit 1988 mit Hilfe von öffentlichen Mitteln und Spenden finanziert wird. Sie unterstützt insbesondere Frauen und Mädchen, die Opfer von Vergewaltigungen wurden, dadurch bedroht sind oder denen der Versuch einer Vergewaltigung widerfuhr.

Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen
Beethovenstr. 60
22083 Hamburg
Tel: 040 25 55 66
E-Mail: kontakt@frauennotruf-hamburg.de
www.frauennotruf-hamburg.de

Telefonische Beratung und Terminabsprachen für persönliche Beratungsgespräche

Montag 9:30 – 13:00 Uhr und 15:00 – 19:00 Uhr
Dienstag 9:30 – 13:00 Uhr und 15:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch 15:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag 9:30 – 13:00 Uhr und 15:00 – 19:00 Uhr
Freitag 9:30 – 13:00 Uhr


Außerhalb dieser Zeiten läuft ein Anrufbeantworter, der täglich, auch an Wochenenden und Feiertagen, abgehört wird. In Krisenfällen erfolgt ein Rückruf auch an Wochenenden und Feiertagen innerhalb von 24 Stunden.

TelefonSeelsorge

TelefonSeelsorge 0800-111 0 111 (evangelisch), 0800–111 0 222 (katholisch); Elterntelefon: 0800-111 05 50;
Kinder- und Jugendtelefon: 0800-111 0 333.

Die Anrufe sowie die Mail- und Chatberatungen sind kostenfrei.

www.telefonseelsorge.de

Opferhilfe Hamburg

Die Opferhilfe-Beratungsstelle bietet erwachsenen Opfern von Gewalt professionelle Beratung durch Psychologische und Ärztliche PsychotherapeutInnen an. Tel: 040 38 19 93, www.opferhilfe-hamburg.de

intervento – verikom

Proaktive Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt und Stalking.
Tel: 040 226 226 27, www.verikom.de/projekte/intervento/

NEXUS-Hamburg

NEXUS-Hamburg Netzwerk Hamburger Einrichtungen gegen sexualisierte Gewalt Netzwerk Hamburger Einrichtungen gegen sexualisierte Gewalt. NEXUS bietet Links zu zehn Hamburger Beratungsstellen.

nexus-hamburg.de


Umfangreiche Informationen und hilfreiche Adressen für Opfer von Gewalt gibt es außerdem auf den Seiten der Stadt Hamburg: www.hamburg.de/opferschutz

Aktuelles/Termine

Flyer der Polizei zu häuslicher Gewalt

Die Hamburger Polizei möchte sich - nicht nur in Zeiten von „Corona“ - intensiv und verstärkt an die Menschen wenden, die aufgrund der andauernden häuslichen Isolation besonders gefährdet sind, Opfer von Gewalt zu werden. Diese jedoch zu erreichen, ohne dass die gewaltausübende Person etwas davon mitbekommt, ist in diesen Zeiten schwierig.
Deshalb hat die Polizei ein Faltblatt für Opfer von Gewalt im häuslichen Bereich und auch für mögliche Zeugen mit wichtigen Informationen und Hilfemöglichkeiten entwickelt.

Sie bietet allen interessierten Hamburger Arztpraxen an, sich per E-Mail an opferschutz@polizei.hamburg.de oder über Telefon 040 428 670 -342, -343 oder -345 zu melden und jeweils eine Bestellung von bis zu 50 Exemplaren aufzugeben.

Flyer der Polizei zu häuslicher Gewalt

Webseite der Polizei Hamburg zum Thema "Häusliche Gewalt - Beziehungsgewalt"

Zeitbild MEDICAL-Paket "Gewalt gegen Frauen: erkennen und helfen“

Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gibt es einen Nachdruck des Zeitbild MEDICAL-Pakets "Gewalt gegen Frauen: erkennen und helfen“. Diesen können Sie kostenlos bestellen..

Das Magazin für die betroffenen Frauen und die begleitende Informationsmappe für das medizinische Fachpersonal informieren über Ursachen und Formen von Gewalt gegen Frauen, zeigen Interventionsmöglichkeiten auf und ermutigen Frauen, Unterstützungsangebote in Anspruch zu nehmen. Dabei wird auch der Einfluss sozialer Isolation während der Corona-Pandemie in den Blick genommen. Das Magazin ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Russisch und Türkisch verfügbar.

Hier können Sie die Materialien herunterladen oder in der gewünschten Menge als Printausgabe bestellen: www.gesundheit-und-gewalt.de/kostenfreie-bestellung

Tatort Beziehung - Gewaltbetroffene Frauen in der Praxis erkennen, ansprechen und gezielt weiterverweisen (04.09.2024)

Termin
Mittwoch, 04.09.2024 von 17:30-19:30 Uhr

Nähere Informationen zu den Inhalten und den Referenten finden Sie hier.

Tatort Beziehung - Gewaltbetroffene Frauen in der Praxis erkennen, ansprechen und gezielt weiterverweisen (13.11.2024)

Termin
Mittwoch, 13.11.2024 von 17:30-19:30 Uhr

Nähere Informationen zu den Inhalten und den Referenten finden Sie hier.


Stärker als Gewalt

Im November 2019 hatte die damalige Bundesfamilienministerin Giffey die bundesweite Initiative „Stärker als Gewalt“ gestartet, in der sich bislang 13 Organisationen zusammengeschlossen haben, die im Bereich Hilfe und Unterstützung aktiv sind. Die Initiative wendet sich ausdrücklich an betroffene Frauen und Männer, aber auch an ihr Umfeld.

Die Internetseite des  Bundesministeriums  für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bündelt eine Vielzahl an Hilfs- und Beratungsangeboten. Wie können wir Frauen helfen, die Gewalt erleben? Wo bekommen wir Unterstützung? Darauf gibt die Webseite Antworten.

www.stärker-als-gewalt.de