Aktuelles

Pressemeldungen

Weltfrauentag: Rolle von Ärztinnen im Gesundheitswesen würdigen

Hamburg, 7. März 2024. Die Ärzteschaft in Hamburg ist inzwischen mehrheitlich eine Ärztinnenschaft. Darauf weist die Ärztekammer Hamburg zum Weltfrauentag am 8. März hin. Die Kammer sieht Nachholbedarf bei der Gleichbehandlung von Ärztinnen und Ärzten, insbesondere mit Blick auf Führungspositionen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Im Jahr 2020 haben wir in der Kammer erstmals mehr weibliche als männliche Mitglieder verzeichnet. Dieser Trend hat sich fortgesetzt. Inzwischen sind rund 52% unserer Mitglieder Ärztinnen. Sowohl in den Krankenhäusern als auch in den Praxen der Stadt arbeiten mehrheitlich Kolleginnen. Diese Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren verstärken. Denn es studieren deutlich mehr junge Frauen Medizin als junge Männer“, so Kammer-Präsident Dr. Pedram Emami.

„Allerdings sind Ärztinnen in Führungspositionen und auch in der selbständigen Niederlassung nach wie vor unterrepräsentiert. Daran müssen wir arbeiten“, sagte Kammer-Vizepräsidentin PD Dr. Birgit Wulff mit Blick auf die Statistik. Die Kammer bemühe sich daher, die Beschäftigungschancen von Ärztinnen zu erhöhen. „Wir haben beispielsweise im Februar eine sehr gut besuchte Veranstaltung zum Thema Beschäftigungsverbote in der Schwangerschaft durchgeführt. Denn immer noch bedeutet eine Schwangerschaft für viele Kolleginnen, dass sie frühzeitig pausieren müssen. Und das muss nicht immer sein“, so Wulff weiter. Ebenso wichtig sei es, den Wiedereinstieg in den Beruf möglichst einfach zu gestalten. „Auch dazu bieten wir im April eine Fortbildung an“, sagte Wulff. Insgesamt seien Arbeitgeber im Gesundheitswesen gefordert, die Rahmenbedingungen für die Beschäftigung von Ärztinnen zu verbessern. „Nicht zuletzt geht es auch darum, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Medizin zu verbessern. Und das ist selbstverständlich im Interesse aller – egal ob Ärztin oder Arzt“, so Wulff.

Cannabis-Legalisierung: Zu wenig Jugendschutz und Prävention

Hamburg, 23. Februar 2024. Die Ärztekammer Hamburg kritisiert den heute zur Abstimmung stehenden Gesetzentwurf für eine Cannabis-Legalisierung. „Insbesondere in den Bereichen Jugendschutz und Prävention müsste die vorgelegte Regelung mehr liefern. Aus medizinischer Sicht ist völlig klar, dass Cannabis-Konsum insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen negative Folgen für Gedächtnis- und Lernleistungen hat. Mir ist daher unerklärlich, warum der Gesetzgeber hier keine strengeren Vorschriften vorsieht“, so Kammerpräsident Dr. Pedram Emami. Auch bei der Prävention sieht Emami Nachholbedarf. So sei es fatal, in erster Linie auf eine digitale Aufklärungsplattform zu setzen und die lokale Präventionsarbeit zu schwächen. „Das ist zu wenig, um Jugendliche und junge Erwachsene wirklich zu erreichen“, sagte Emami. Auch die geplanten regionalen Konsumverbote rund um Schulen und Jugendeinrichtungen seien in der Praxis nur schwer umzusetzen, zumal in einer dicht besiedelten Stadt wie Hamburg. „Es ist auch ein Irrglaube anzunehmen, dass eine Legalisierung von Cannabis zu weniger Konsum und größerem Risikobewusstsein bei Jugendlichen führt. Das Gegenteil ist der Fall, wie z. B. der Suchtstoffkontrollrat der Vereinten Nationen in seinem Jahresbericht 2022 unterstreicht“, so Emami.

PD Dr. Birgit Wulff, Vizepräsidentin der Kammer ergänzte: „Die vergleichenden Studien zeigen, dass in Ländern, in denen bereits legalisiert wurde, der Konsum insgesamt weiter angestiegen ist und die erhofften Auswirkungen auf die organisierte Kriminalität so nicht eingetreten sind.“

Insgesamt appellieren Emami und Wulff daher an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, den Gesetzentwurf für die Cannabis-Legalisierung abzulehnen. Mit Blick auf bereits legalisierte Drogen geben sie außerdem zu bedenken: „Die Folgen des Konsums von Alkohol und Nikotin belasten unser Gesundheitssystem schon heute stark. Auch daher sehen wir keinen Grund, eine weitere gesundheitsschädliche Substanz zu legalisieren.“

Demonstration „Hamburg steht auf“: Für Vielfalt und Toleranz im Gesundheitswesen und der Gesellschaft

Hamburg, 19. Januar 2024. Die Ärztekammer Hamburg unterstützt die Demonstration „Hamburg steht auf“, die heute Nachmittag in der Hamburger Innenstadt geplant ist. „In unserer Stadt arbeiten Menschen aller Couleur für ein gutes und leistungsfähiges Gesundheitssystem. Die medizinische Versorgung wäre ohne Vielfalt im ärztlichen, pflegerischen oder sonstigen Bereich undenkbar. Wir stellen uns entschieden gegen diskriminierende und rechtsextreme Tendenzen“, so Kammerpräsident Dr. Pedram Emami. Die Kammer begrüße die heutige Demonstration, zu der ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, Kulturschaffenden, Wirtschaftsverbänden und Vereinen aufgerufen hat.

„Der medizinische Fortschritt lebt vom Austausch, die Forschung von Vielfalt. Auch deswegen steht die Ärztekammer für ein offenes und tolerantes Hamburg und Deutschland“, so PD Dr. Birgit Wulff, Vizepräsidentin der Kammer.

Neubesetzung und Umbau der Ständigen Impfkommission transparent und geordnet gestalten

Hamburg, 16. Januar 2024. Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg hat in ihrer Sitzung am Montagabend eine Resolution zu den geplanten Veränderungen in der Zusammensetzung der Ständigen Impfkommission (STIKO) verabschiedet. „Für uns ist klar: Der geplante Umbau darf nicht dazu führen, dass die STIKO ihrer wichtigen Aufgabe nicht mehr oder nur mit Verzögerung nachkommen kann. Das gilt vor allem mit Blick auf Bevölkerungsgruppen, die von den Empfehlungen der Kommission besonders betroffen sind wie Kinder oder Schwangere“, so Kammerpräsident Dr. Pedram Emami. „Außerdem sollte die STIKO weiterhin fachlich unabhängig arbeiten können. Auch das sollte bei der geplanten Neubesetzung der Kommission unbedingt gewährleistet sein“, ergänzte PD Dr. Birgit Wulff, die Vizepräsidentin der Kammer.

Nach Plänen des Bundesgesundheitsministeriums sollen die STIKO-Mitglieder nicht mehr unbegrenzt, sondern nur noch maximal neun Jahre in der Kommission vertreten sein. Diese neue Regelung soll ab Februar 2024 gelten, wenn turnusgemäß Berufungen für die STIKO anstehen. Durch die geplante Regelung wären zwölf der insgesamt 17 STIKO-Mitglieder nicht mehr in dem Gremium vertreten. Vorgesehen ist auch eine inhaltliche Neuausrichtung: In der STIKO sollen künftig auch Experten für Kommunikation und öffentliches Gesundheitswesen mitarbeiten; diese Änderung könnte insbesondere zulasten einiger bisher dort vertretener Kinderärzte gehen.

Der Resolutionstext im Wortlaut:

„Der Bundesgesundheitsminister plant, über zwei Drittel der Mitglieder der Ständigen Impfkommission durch Begrenzung der Anzahl an Berufungsperioden Anfang dieses Jahres neu zu besetzen. Aufgrund der Vielzahl an anstehenden Entscheidungen zu Veränderungen oder Neubewertung von Impfempfehlungen ist zu befürchten, dass dies absehbar zu einer Verzögerung und zumindest kurz bis mittelfristig zu einer qualitativen Verschlechterung der Implementierung notwendiger Empfehlungen führen wird.

Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg fordert das Bundesministerium für Gesundheit auf:

• Den Prozess der Neubesetzung von STIKO Mitgliedern transparent und zeitlich gestaffelt zu organisieren, um die fachliche Arbeitsfähigkeit des Ausschusses zu erhalten.

• Die Berufung und Auswahl von Mitgliedern an den Notwendigkeiten der fachlichen Expertise hinsichtlich der von den Empfehlungen besonders betroffenen Bevölkerungsgruppen sicherzustellen (Stärkung Pädiatrie, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Immunologie in der Schwangerschaft etc.).

• Sicherzustellen, dass es zu keiner Verzögerung anstehender Impfempfehlungen kommt, insbesondere: Meningokokken B, Meningokokken ACWY, RSV in Schwangerschaft oder Säuglingsalter und Influenza-Impfung gesunder Kinder und Jugendlicher.

• Die Geschäftsstelle der STIKO und deren wissenschaftlicher Dienst in einer Weise auszustatten, dass diese den Anforderungen zeitnah nachkommen kann.“

Digitalisierung Gesundheitswesen: Chancen nutzen

Hamburg, 15. Dezember 2023. Elektronisches Rezept und elektronische Patientenakte sollen bald Alltag im deutschen Gesundheitswesen werden. Das hat der Deutsche Bundestag am Donnerstag beschlossen. Die Ärztekammer Hamburg wertet diese Entscheidung als richtigen Schritt, um die Digitalisierung des Gesundheitswesens voranzubringen. „Wir sprechen seit vielen Jahren darüber, dass wir einfachere Abläufe im Gesundheitswesen brauchen und zeitgemäße Lösungen, um unsere Patientinnen und Patienten gut zu versorgen. Ich denke, dass wir mit den nun beschlossenen Gesetzen die Chance haben, diesem Ziel ein großes Stück näher zu kommen. Bei aller berechtigten Kritik an Details der beiden Gesetze: Diese Chance sollten wir nutzen“, so Kammerpräsident Dr. Pedram Emami.

„Klar ist aber auch: Die Technik muss funktionieren. Und da sind die Hersteller von IT-Anwendungen in der Pflicht. Sonst wächst verständlicherweise der ohnehin schon große Frust bei den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen“, so PD Dr. Birgit Wulff, Vizepräsidentin der Kammer, auch mit Blick auf die im Gesetz vorgesehenen Sanktionen.

Nach dem verabschiedeten Digitalgesetz soll das elektronische Rezept dem 1. Januar 2024 als verbindlicher Standard für gesetzlich Versicherte etabliert werden. Anfang 2025 soll zudem die elektronische Patientenakte (ePA) für alle gesetzlich Versicherten eingerichtet werden. Zugleich soll das Widerspruchsverfahren (Opt-out) greifen, wer die Akte nicht nutzen möchte, kann widersprechen. In der ePA können medizinische Befunde und Informationen aus Untersuchungen und Behandlungen gespeichert und nach Freigabe durch die Patientin bzw. den Patienten von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten eingesehen werden. Telemedizin und Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sollen nach dem Willen des Gesetzgebers auch umfangreicher angewandt werden.

Das ebenfalls beschlossene Gesundheitsdatennutzungsgesetz sieht vor, Gesundheitsdaten aus der ePA für gemeinwohlorientierte Zwecke leichter und schneller nutzbar zu machen. Versicherte können der Verwendung ihrer Daten widersprechen. Vorgesehen ist der Aufbau einer dezentrale Dateninfrastruktur mit einer zentralen Datenzugangs- und Koordinierungsstelle beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen wird die stärkere Nutzung ihrer Daten ermöglicht, wenn dies – so Gesundheitsminister Lauterbach – der besseren Versorgung dient, etwa bei der Erkennung von Krebserkrankungen oder seltenen Krankheiten. „Diese Nutzung der Daten sehe ich kritisch. Medizinische Schlussfolgerungen, Diagnosestellung und Beratung von Patientinnen und Patienten sind Fachfragen, die in ärztliche Hand gehören. Denn die den Kassen zur Verfügung stehenden Informationen lassen echte Rückschlüsse auf solche Erkrankungen kaum zu; dazu fehlt ihnen schlicht die Fach- und Sachkompetenz“, so Emami.


Weitere Pressemeldungen finden Sie als PDF-Datei im Archiv.


Informationen zu Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen

Die Ärztekammer Hamburg weist aufgrund zahlreicher Anfragen zur Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen darauf hin, dass folgende Personen nicht Mitglied der Ärztekammer Hamburg sind:

Dr. med. Haresh Kumar
Ahmad Abdullah
Masroor Umar

Die genannten Ärzte werden vorgeblich unter der Praxisadresse Axel-Springer-Platz 3 , 20355 Hamburg sowie Martinstraße 52, 20246 Hamburg, tätig. Dort sind uns weder ein Arzt noch eine Arztpraxis unter diesen Namen bekannt.

Veranstaltungen

Hamburger Tage der Weiterbildung Allgemeinmedizin 2024

Termine in 2024
jeweils mittwochs von 9 bis 17 Uhr

Infos unter UKE - Tage der Allgemeinmedizin

Aktionswoche Alkohol (08.-16.06.2024)

Vom 08.-16. Juni 2024 findet die bundesweite Aktionswoche Alkohol statt. Sie klärt über die Gefahren eines übermäßigen Konsums auf. Ärztinnen und Ärzten kommt dabei eine besonders wichtige Rolle zu. Dieses Jahr ist die zentrale Fragestellung: „Wem schadet dein Drink?“ - Auswirkungen des Alkoholkonsums auf Dritte.

www.aktionswoche-alkohol.de

EuroMinds - Der Wirtschaftsgipfel (11.-12.07.2024)

Vom 11. bis 12. Juli 2024 findet unter der Schirmherrschaft von Dr. Peter Tschentscher - Hamburgs Erstem Bürgermeister - EuroMinds statt.  Auf dem Wirtschaftsgipfel dikutieren Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien deutsch-europäische Themen.

Unter anderem wird auch Dr. Pedram Emami, MBA, Präsident der Ärztekammer Hamburg, als Experte bei  dem Panel "Gesundheit ohne Grenzen: Ist eine Revolution zur einheitlichen Gesundheitsversorgung notwendig?" dabei sein.

Alle Informationen zum Gipfel und zur Anmeldung finden Sie hier: www.eurominds.de

Woche der Seelischen Gesundheit 2023 (10. bis 20.10.2024)

Das Motto der bundesweiten Aktionswoche der Seelischen Gesundheit ist in diesem Jahr:„Arbeit und Psyche”. Sie findet vom 10. bis 20. Oktober 2024 statt. Zum jetzigen Zeitpunkt steht das Programm noch nicht fest. (Stand:14.02.2024)

Webseite: www.seelischegesundheit.net

Ärztliches Engagement - Aufrufe, Umfragen etc.

RKI-Umfrage zum Antibiotika-Einsatz (bis 30. Mai 2024)

Antibiotikaresistenzen sind eine der großen Herausforderungen für die globale Gesundheit. Ein Grund für die Entwicklung dieser Resistenzen: Antibiotika werden zu oft und zu schnell verordnet. Im ambulanten Bereich wurden im Jahr 2022 allein in Hamburg rund 515.000 Verordnungen für systemisch wirkende Antibiotika ausgestellt. Das entspricht 312 Verschreibungen pro 1.000 gesetzlich Versicherte.

Gemeinsame Umfrage von RKI und BfArM
Um einen Überblick über die Verordnung von Antibiotika zu bekommen, führt das Robert Koch-Institut gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte eine Online-Befragung durch. Sie richtet sich an Ärztinnen und Ärzte aller Fachgruppen aus dem stationären und ambulanten Sektor.

Umfrage bis 30.05.2024
Das Ausfüllen der Umfrage dauert circa 8 Minuten. Eine Teilnahme ist noch bis zum 30. Mai 2024 möglich: befragungen.rki.de/Antibiotika. Auf Basis der Umfrageergebnisse will das RKI aktuelle Daten zu Antibiotikaresistenzen für Ärztinnen und Ärzte zielgerichtet aufbereiten und zur Verfügung stellen.

StuPoli Hamburg sucht ehrenamtlich tätige Ärzte für Supervision

Die StuPoli Hamburg, die auf St. Pauli Menschen ohne Versicherung versorgt, sucht dringend ehrenamtlich engagierte Ärztinnen und Ärzte für die Supervision.

Sprechstunden in der Seewartenstraße
Die Sprechstunden in der Seewartenstraße 10 finden mittwochs und freitags von 14 bis 16 Uhr statt und werden von den Studierenden des Asklepios Campus Hamburg der Semmelweis Universität durchgeführt.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Vivien Finger : vivien.finger@semmelweis-hamburg.de oder Tel: 0157 34 511 268

Info zum Projekt
StuPoli Hamburg ist ein gemeinnütziges studentisches Projekt in Zusammenarbeit mit dem Asklepios Campus Hamburg und dem CaFée mit Herz in St. Pauli.

Clearingstelle: Ärztinnen und Ärzte gesucht

Die Clearingstelle kooperiert mit medizinischen Anlaufstellen, wie dem „Medibüro“ und der „Praxis ohne Grenzen“. Aber auch mit Kliniken wie dem Marienkrankenhaus und dem Albertinen Krankenhaus sowie mit niedergelassenen Ärzt:innen. Wollen Sie die Arbeit der Clearingstelle unterstützen? Es werden vor allem niedergelassene Ärzt:innen aller Fachrichtungen gesucht, die Menschen ohne Aufenthaltsstatus medizinisch versorgen wollen.
Kontakt:
Andrea Niethammer
E-Mail: niethammer@fz-hh.de
Tel: 040 284 079 12

Online-Umfrage: Nutzung von Online-Gesundheitsinformationen durch Patienten

Das Institut für Marketing und Management (M2) und das Institut für Gesundheitsökonomie (IHE) der Leibniz Universität Hannover untersuchen in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt die Wirkung von Online-Gesundheitsinformationen (OGI) auf die Beziehung von Patient:innen und Ärztinnen/Ärzten.

Link zur Umfrage: ww3.unipark.de/uc/OHI_24/

Praxis ohne Grenzen sucht noch Fachärzte

Die „Praxis ohne Grenzen“ für Menschen ohne Krankenversicherung ist auf sieben Fachdisziplinen erweitert worden. Es werden noch Ärzte und Medizinische Fachangestellte gesucht, die ehrenamtlich ein- bis zweimal pro Monat mitarbeiten möchten: Gynäkologen, Zahnmedizinische Fachangestellte, ärztliches Pflegepersonal, Hautärzte, Kinderärzte und besonders Augenärzte.

Tel: 040 694 55 910
Fax: 040 694 55 911
Informationen erhalten Sie über E-Mail: info@praxisohnegrenzen-hh.de und unter www.praxisohnegrenzen-hh.de.

Ehrenamtliche Ärztinnen und Ärzte für Diakonie-Praxis gesucht

Die Praxis AnDOCken der Diakonie sucht dringend Verstärkung durch ehrenamtliche Ärztinnen und Ärzte mit Fachrichtung Allgemeinmedizin oder Innere Medizin. Auch Gynäkologinnen und Gynäkologen, die Vertretungsdienste übernehmen wollen, sind willkommen. Über den Umfang des Engagements entscheiden Sie selbst, mindestens ein Einsatz im Monat wäre aber wünschenswert.
Durch die Corona-Pandemie steht die medizinische Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung aktuell vor großen Herausforderungen. Die Diakonie setzt alles daran, ihr komplett spendenfinanziertes Angebot aufrecht erhalten zu können.

Haben Sie Lust, die Praxis AnDOCken zu unterstützen? Dann melden Sie sich bei der Diakonie-Stiftung MitMenschlichkeit unter der Telefonnummer 040 30620-261 oder per E-Mail an: stiftung@diakonie-hamburg.de.

Weitere Informationen zur Praxis: www.diakonie-hamburg.de/AnDOCken-Aerztliche-und-Soziale-Praxis-fuer-Menschen-ohne-Papiere




Aus der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz  (BGV) wurde zum 30. Juni 2020 aufgelöst. Seit dem 1. Juli 2020 wurde u.a. das Amt für Gesundheit in die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration integriert, die damit zur Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration (kurz: Sozialbehörde) wurde. Mehr Infos dazu auf www.hamburg.de/sozialbehoerde


Aus der Bundesärztekammer


Aus dem Robert Koch-Institut

  • Journal of Health Monitoring: Eine Online-Zeitschrift, die vom Robert Koch-Institut herausgegeben wird. Dieses Format der Gesundheitsberichterstattung greift wichtige Public-Health-Themen auf. www.rki.de
  • Ab dem 1. Mai 2016 gültig: Die IfSG-Meldepflicht-Anpassungsverordnung
    Zur Umsetzung und den Gründen der neuen Meldepflichten gibt es eine Übersicht unter www.rki.de.

Aus dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

Auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erhalten Sie zahlreiche Auskünfte und Hinweise zu Themen wie Risikoinformationen für Arzneimittel und Medizinprodukte, Lieferengpässe für Humanarzneimittel sowie Hinweise zu Gesetzen und Verordnungen.
Das BfArM ist eine selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).


Weitere Angebote

Ärzte ohne Grenzen - Live Webinare

Die Termine entnehmen Sie bitte der unten genannten Webseite.

Interessieren sich für die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen? Vielleicht wollen Sie sogar selbst in einem Projekt mitarbeiten?

Bei Online-Veranstaltungen für diverse Berufsgruppen werden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von ihren Projekterfahrungen im Ausland berichten und über die Möglichkeiten zur Mitarbeit informieren.
Anschließend werden die Fragen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen beantwortet. Ärzte ohne Grenzen lädt sowohl ausgebildetes Personal, als auch Personen, die sich noch in der Ausbildung befinden und sich über zukünftig in Frage kommende Arbeitsmöglichkeiten informieren möchten, ein.
Alle Interessierten können sehr gerne am Webinar teilnehmen.

Die Termine zu den Veranstaltungen der Berufsgruppen sowie die Links zu den jeweiligen Anmeldungen  finden Sie unter www.aerzte-ohne-grenzen.de.