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Pressemeldungen


Ärzte Codex

Hamburger Ärzteschaft für den Ärzte Codex – Medizin vor Ökonomie

Der Ärzte Codex der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) setzt ein Zeichen gegen die zunehmende Ökonomisierung. Er wurde Anfang Dezember 2017 im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht – damals noch als Klinik Codex. In diesem Leitbild wurden Grundsätze basierend auf einer ärztlichen Ethik erstellt, die als breites Signal in die Ärzteschaft wirken sollen.

Da jedoch alle Bestandteile des Klinik Codex auch wichtig für die Tätigkeiten im ambulanten Bereich sind, hatte die DGIM im Konsens mit dem Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) den Klinik Codex in Ärzte Codex umbenannt.

Die Umfrage ist geschlossen. Über den Link zur DGIM unter www.dgim.de/veroeffentlichungen/aerzte-codex/ finden Sie den Wortlaut des Ärzte Codex. Und wenn Sie die darin ausgedrückte Haltung auch nach außen deutlich sichtbar machen wollen, können Sie über die DGIM eine Urkunde bestellen. Medizinische Organisationen können mit der DGIM Kontakt aufnehmen, wenn sie ihr Logo für die Anzeige und die Homepage der DGIM zur Verfügung stellen möchten.

Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg – die Vertretung aller Hamburger Ärztinnen und Ärzte – hatte am 09.04.2018 einstimmig beschlossen, sich dem Codex anzuschließen und appellierte an die Ärztinnen und Ärzte der Hansestadt, das ebenfalls zu tun.


Aus den Abteilungen

Fachsprachenprüfung in der Ärztekammer Hamburg
Seit Oktober 2015 führt die Ärztekammer Hamburg im Auftrag der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV)* im Rahmen des Approbationserteilungsverfahrens sog. „Fachsprachenprüfungen“ durch. Weitere Informationen zum Verfahren

*BGV bis 30.06.2020; ab 01.07.2020 Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration

Fortbildungspunktekonto
Schnell, sicher, bequem: Fortbildungspunktekonto jetzt online verwalten. Mehr Informationen finden Sie im Hamburger Ärzteblatt 05/15 und auf der Service-Seite der Fortbildungsakademie.


Online-Befragungen

Online-Befragung zu seltenen Erkrankungen - Promotionsprojekt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
„Gewissheit“ ist ein selten genutzter Begriff in der Medizin. Zu vielfältig sind die Faktoren, die z. B. eine sichere Prognose ermöglichen. Um die Auswirkungen von Ungewissheiten auf Belastungen im Arbeitsalltag von Ärztinnen und Ärzten im Kontext seltener Erkrankungen zu untersuchen, bittet ein wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen seines Promotionsprojekts am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) um die Teilnahme an einer kurzen, anonymen Online-Befragung (5 bis 10 Minuten). Die Befragung richtet sich an niedergelassene, angestellte und stationär tätige Ärztinnen und Ärzte – unabhängig von der Fachrichtung oder der Erfahrung mit der Behandlung oder Diagnose „Seltene Erkrankungen“.
Unter dem Link: www.limesurvey.uni-hamburg.de/ index.php/146629?lang=de kann an der Umfrage teilgenommen werden.

Aus der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz  (BGV) wurde zum 30. Juni 2020 aufgelöst. Seit dem 1. Juli 2020 wurde u.a. das Amt für Gesundheit in die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration integriert, die damit zur Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration (kurz: Sozialbehörde) wurde.
Mehr Infos dazu auf www.hamburg.de/sozialbehoerde

Affenpocken
In Deutschland wurden die ersten Fälle von Infektionen mit Affenpocken nachgewiesen. Auch in Hamburg gibt es inzwischen mehrere bestätigte Fälle. Wir möchten Sie hiermit gerne kurz zu einigen wichtigen Punkten informieren:

Meldepflicht nach dem IfSG:
Affenpocken sind nach § 6 Abs. 1 Nr. 5 (Meldepflichtige Krankheiten/Arztmeldepflicht) und nach § 7 Abs. 2 (Meldepflichtige Nachweise von Krankheitserregern/Labormeldepflicht) des Infektionsschutzgesetzes meldepflichtig. Es handelt sich bei der Meldepflicht um einen Auffangtatbestand für das Auftreten weiterer bedrohlicher Krankheiten die nicht explizit in §§ 6 und 7 aufgeführt sind.

Sollten Sie einen Verdachtsfall oder eine Erkrankung melden wollen, verwenden Sie für die Meldung an das Gesundheitsamt bitte den bekannten Meldebogen nach §6. (siehe RKI - gemäß § 6 (Arzt) - Neuer Arztmeldebogen gemäß §§ 6, 8, 9 IfSG - Mustervorschlag des RKI) Ergänzen Sie auf dem Formular entsprechend (handschriftlich), dass es sich um einen Verdacht auf eine Infektion mit Affenpocken handelt, bzw. eine Erkrankung.

Isolation:
In einer Pressekonferenz am 24.5. berichtete der Bundesgesundheitsminister von Plänen einer Isolation von 21 Tagen für Infizierte/Erkrankte und eine Quarantäne für enge Kontaktpersonen. Eine Isolations- und Quarantäneempfehlung des RKIs wurde bisher aber noch nicht veröffentlicht. Dies soll zeitnah in den nächsten Tagen erfolgen.
Die Isolation kann voraussichtlich in der Regel als häusliche Isolation angeordnet werden. Wenn eine Behandlung in einem Krankenhaus erforderlich wird, ist die Aufnahme in ein Isolationszimmer ausreichend. Eine Aufnahme in eine Sonderisolierstation ist im Regelfall nicht erforderlich.

Impfung:
Es gibt einen auch in der EU zugelassenen Variola-Impfstoff, der in den USA auch bereits über eine Zulassung bei Affenpocken verfügt. Die STIKO wertet gerade aus, ob ein Einsatz als Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) und/oder Post-Expositions-Prophylaxe (PEP) bei entsprechender Indikation wissenschaftlich begründet empfohlen werden kann. Eine generelle Impfempfehlung für die Gesamtbevölkerung wurde vom BMG bereits ausgeschlossen. Eine Impfung mit älteren Pockenimpfstoffen ist wegen des ungünstigen Wirkungsprofils nicht sinnvoll.

STIKO: Pressemitteilung zur Affenpocken-Impfempfehlung (Stand: 09.06.2022)

Weitere Informationen des Robert Koch-Institutes sind unter folgenden Internetadressen verfügbar:

RKI - Affenpocken - Übersicht: Informationen zu Hygienemaßnahmen, Kontaktpersonenmanagement, Isolation von Erkrankten, Prävention, Diagnostik und Therapie (Stand 09.06.2022)
RKI - Affenpocken - Empfehlungen des RKI zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch Affenpockenviren in Einrichtungen des Gesundheitswesens (Stand 30.05.2022)
RKI - Affenpocken - Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Affenpocken (Stand 09.06.2022)
Empfehlungen für das Management von Kontaktpersonen zu einer an Affenpocken erkrankten Personen (rki.de) (Stand 02.06.2022)



Corona (SARS-CoV-2)
Hier finden Ärztinnen und Ärzte sowie Patienten und Patientinnen Informationen, Hinweise und Empfehlungen Informationen.

Statistisches Bundesamt (DESTATIS): Erhebung zur Kostenstruktur in Arztpraxen

Das Statistische Bundesamt (DESTATIS) führt demnächst eine repräsentative Untersuchung zur Kostenstruktur bei Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Praxen von psychologischen Psychotherapeuten durch. Die Erhebung bezieht sich auf das Jahr 2019.
Die nach einer Zufallsstichprobe ausgewählten Praxen sind zur Auskunft verpflichtet. Ziel der Erhebung ist es, die in den Praxen erzielten Einnahmen und die dafür erforderlichen Aufwendungen sowie deren Zusammensetzung darzustellen. Die entsprechenden Heranziehungsbescheide mit den Zugangsdaten zu den Online-Fragebogen werden vom Statistischen Bundesamt im Oktober 2020 versandt – zur Beantwortung sind vier Wochen Zeit.

Informationen zur letzten Kostenstrukturerhebung finden Sie unter: https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Dienstleistungen/Publikationen/_publikationen-innen-kostenstruktur-medizinischer-Bereich.html

Aus der Bundesärztekammer

Aus dem Robert Koch-Institut

  • Journal of Health Monitoring: Eine Online-Zeitschrift, die vom Robert Koch-Institut herausgegeben wird. Dieses Format der Gesundheitsberichterstattung greift wichtige Public-Health-Themen auf.
    www.rki.de
  • Ab dem 1. Mai 2016 gültig: Die IfSG-Meldepflicht-Anpassungsverordnung
    Zur Umsetzung und den Gründen der neuen Meldepflichten gibt es eine Übersicht unter www.rki.de.

Aus dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

Auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erhalten Sie zahlreiche Auskünfte und Hinweise zu Themen wie Risikoinformationen für Arzneimittel und Medizinprodukte, Lieferengpässe für Humanarzneimittel sowie Hinweise zu Gesetzen und Verordnungen.
Das BfArM ist eine selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

Unter dem Link www.bfarm.de/Coronavirus/ finden Sie Informationen zum Coronavirus im Zusammenhang mit den regulatorischen Aufgabenstellungen des BfArM.

19.10.2021: Gefahr von Blutvergiftungen durch bakterielle Kontamination von Ultraschallgelen und -lotionen des Herstellers Eco-Med Pharmaceuticals

Sonstige

Arztpraxen gesucht: Jetzt am kostenlosen Dolmetscher-Programm teilnehmen
Machen Sie mit beim bundesweit einmaligen Modellprojekt „Professionelles Dolmetschen in der ambulanten somatischen Versorgung“ des gemeinnützigen Vereins SEGEMI (Seelische Gesundheit, Migration und Flucht). Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aus Hamburg haben die Möglichkeit, auf qualifizierte und auf das Gesundheitswesen spezialisierte Dolmetscherinnen und Dolmetscher zurückzugreifen. Die Vermittlung sowie die Honorare übernimmt SEGEMI. Voraussetzung ist der Behandlungsort in Hamburg und Behandlungen im KVH-System.

Bei Interesse senden Sie bitte bis zum 30. August 2022 ein formloses Motivationsschreiben von maximal einer Seite mit einer kurzen Vorstellung Ihrer Einrichtung und einer Bedarfsschätzung von Dolmetschstunden pro Monat an: support@segemi.de.


Nordkirche bietet kostenlose Seelsorge-Hotline
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) bietet eine kostenlose Seelsorge-Hotline für alle Menschen an, die unter den Folgen der Corona-Krise leiden. Unter der Nummer 0800 4540106 sind bis auf Weiteres täglich von 14 bis 18 Uhr ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsorger der Nordkirche erreichbar. Menschen, die beispielsweise unter emotionalen und psychischen Belastungen oder sozialer Isolation leiden, sowie kranke und alte Menschen, die seelsorgerliche Begleitung brauchen, können sich an die Seelsorgerinnen und Seelsorger wenden.

Veranstaltungen

eLearning-Fortbildung "Gesundheitliche Versorgung in (Erst-)Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge"

Die Ärztekammer Westfallen-Lippe hat eine eLearning-Fortbildung zum Thema "Gesundheitliche Versorgung in (Erst-)Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge" konzipiert, die auch für Ärztinnen und Ärzte anderer Bundesländer interessant ist.
Die eLearning-Fortbildung steht allen Interessierten über die Lernplattform ILIAS der Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL kostenfrei zur Verfügung: www.aekwl.de/ilias.

Hamburger Tage der Weiterbildung Allgemeinmedizin

Termin in 2022
Mittwoch, den 21. September 2022, 9 bis 17 Uhr

weitere Infos unter UKE - Tage der Allgemeinmedizin

UKE: Arbeitskreis Interdisziplinäres Ethik-Seminar

Grundfragen der Ethik in der Medizin

Mehr Infos unter www.uke.de

Fortbildungen für Betriebsärzte

Momentan liegen uns keine Fortbildung für Betriebsärzte vor.

Ärzte ohne Grenzen - Live Webinare

Die Termine entnehmen Sie bitte der unten genannten Webseite.

Interessieren sich für die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen? Vielleicht wollen Sie sogar selbst in einem Projekt mitarbeiten?

Bei Online-Veranstaltungen für diverse Berufsgruppen werden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von ihren Projekterfahrungen im Ausland berichten und über die Möglichkeiten zur Mitarbeit informieren.
Anschließend werden die Fragen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen beantwortet. Ärzte ohne Grenzen lädt sowohl ausgebildetes Personal, als auch Personen, die sich noch in der Ausbildung befinden und sich über zukünftig in Frage kommende Arbeitsmöglichkeiten informieren möchten, ein.
Alle Interessierten können sehr gerne am Webinar teilnehmen.

Die Termine zu den Veranstaltungen der Berufsgruppen sowie die Links zu den jeweiligen Anmeldungen  finden Sie unter www.aerzte-ohne-grenzen.de.