Hygiene & Arbeitsschutz

Regionale MRE-Netzwerke

Multiresistente Keime wie MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) sind in der medizinischen Versorgung äußerst problematisch. Ein erfolgreiches MRSA-Management ist nur durch ein regional abgestimmtes Handeln innerhalb von etablierten Zuweiserstrukturen, d.h. von Krankenhaus, Reha-Einrichtung, Heim, Praxis und anderen betroffenen Einrichtungen möglich. Hierfür gibt es regionale MRE-Netzwerke.

In Hamburg sind folgende Einrichtungen und Institute zuständig (Quelle: RKI):

Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz - Infektionsschutz
Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV)
Fachamt Gesundheit - MRE-Netzwerk Hamburg
Institut für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene am UKE

Rechtliche Grundlage ist die Hamburgische Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen.

Hamburgische Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (HmbMedHygVO) vom 27. März 2012

Das Robert Koch-Institut

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung. Die Kernaufgaben des RKI sind die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrankheiten.

Robert Koch-Institut

Pandemie: Handlungsempfehlungen für Arztpraxen

Das Robert Koch-Institut informiert ausführlich über die notwendigen Vorbereitungen für den Fall einer Pandemie.

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Das Paul-Ehrlich-Institut

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ist das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. Es prüft und bewertet Nutzen und Risiko biomedizinischer Human-Arzneimittel und immunologischer Tier-Arzneimittel im Rahmen der klinischen Entwicklung, Zulassung und danach.

Paul-Ehrlich-Institut

Arbeitsschutz in Hamburg

Das Amt für Arbeitsschutz hat den gesetzlichen Auftrag, den Arbeitsschutz in Hamburger Betrieben zu überwachen sowie Unternehmen im Arbeits- und Gesundheitsschutz zu beraten und zu unterstützen.

Amt für Arbeitschutz

Nadelstichverletzungen

Die Vorschriften zur Prävention von Nadelstichverletzungen wurden klarer gefasst. Die Änderungen in der TRBA 250 (Stand: Mai 2018) "Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege" finden Sie auf der Webseite des Amts für Arbeitsschutz Hamburg. Dort finden Sie weiterführende Links und Download-Angebote zum Thema.

Amt für Arbeitschutz

Stich- und Schnittverletzungen, bei denen es zu Kontakten zu Probenmaterialien von Patienten kommen kann, gehören im Gesundheitswesen zu den häufigsten Unfallursachen. Dabei handelt es sich keinesfalls um Bagatellverletzungen: aufgrund des Infektionsrisikos durch Hepatitis B- und Hepatitis C-Viren sowie HIV stellen sie eine bedeutende Gefährdung für die Betroffenen dar. Schon kleinste, kaum sichtbare Mengen an Blut können gegebenenfalls für eine Infektion genügen.