Aktuelles

Coronavirus: Neue Regelungen zum Schuljahresbeginn 2020/21 in den beruflichen Schulen

Das Hamburger Institut für Berufliche Bildung informiert in einem Schreiben an alle Ausbildungsbetriebe über neue Regelungen im Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zum Schuljahresbeginn 2020/21 in den beruflichen Schulen.

Schreiben des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (Stand: 03.08.2020)

BonusTicket für Azubis ab dem 1.8.2020

Das Ticket ist für Auszubildende (dual und schulisch sowie freiwillige Dienste) mit Ausbildungsplatz in Hamburg. Es ist ab dem 01.08.2020 verfügbar, kostet den Auszubildenden nur 30 € im Monat, gilt rund um die Uhr und im gesamten HVV-Netz.

Alle Informationen dazu unter www.hvv.de/de/bonusticket

Information für Ausbildungsbetriebe zur schrittweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebes

Information der Hamburger Schulaufsicht für Ausbildungsbetriebe zur schrittweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebes unter veränderten organisatorischen Bedingungen 

Die Berufsschulen und Betriebe haben sich im Zuge der neuen Anforderungen unter Covid-19 auf die Situation einstellen und neue Möglichkeiten der Beschäftigung, des Lernens und der Lernangebote etablieren müssen.

Wie nunmehr verfügt wurde, wird der Präsenzunterricht ab dem 27.04.2020 neben den Klassen der Ausbildungsvorbereitung zunächst für die Abschlussklassen wieder aufgenommen werden, um den Auszubildenden und den Schülern der vollschulischen Abschlussjahrgänge eine entsprechende Vorbereitung auf die Prüfungen zu gewährleisten. Hierbei sind besondere Hygieneauflagen zu beachten, so dass die Schulen im Hinblick auf die Beschulung dieser Klassen erhebliche organisatorische Umplanungen vornehmen müssen. Ab 04.05.2020 soll dann schrittweise der nachfolgende Ausbildungsjahrgang einbezogen werden.

Die Schulaufsicht weist darauf hin, dass es beim Präsenzunterricht der Auszubildenden zu anderen als den bisher geplanten Berufsschulzeiten (Teilzeit- und Blockunterricht) kommen kann. Je nach organisatorischen Gegebenheiten wird der Unterricht jeweils anteilig als Präsenzveranstaltung und als Fernunterricht organisiert. Genau wie für den Präsenzunterricht gilt auch für letzteren als pflichtmäßige Schulveranstaltung nach dem Hamburgischen Schulgesetz in Verbindung mit dem BBiG die Pflicht zur Freistellung, damit die Auszubildenden die schulischen Aufgaben bearbeiten können.

Weitere Informationen unter www.hamburg.de/bsb und der Webseite der Beruflichen Schule für medizinische Fachberufe – BS15

Zwischenprüfung für auszubildende Medizinische Fachangestellte

Die Zwischenprüfung des Jahrganges Februar 2019 findet am Dienstag, den 22. September 2020 in der Zeit von 14:00 – 16:00 Uhr in der BS 15 – Berufliche Schule für medizinische Fachberufe auf der Elbinsel Wilhelmsburg statt.

Die Auszubildenden sind gemäß Ausbildungsvertrag § 2 k) zur Teilnahme an der Zwischenprüfung freizustellen. Nach den Bestimmungen des § 48 Berufsbildungsgesetz ist während der Berufsausbildung zur Ermittlung des Ausbildungsstandes eine Zwischenprüfung entsprechend der Ausbildungsordnung durchzuführen.

BIBB: Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Ausbildungssituation von Medizinischen Fachangestellten

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) führt zur Zeit eine Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Ausbildungssituation von Medizinischen Fachangestellten durch. Befragt werden Auszubildende des 2. und 3. Ausbildungsjahres sowie Medizinische Fachangestellte, die 2020 ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Da die Berufsgruppe unmittelbar vom Pandemie-Geschehen betroffen ist, nimmt die Umfrage Auswirkungen auf die Ausbildungssituation in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb sowie auf Interaktionen am Arbeitsplatz und Belastungen der Auszubildenden in den Blick.

Die Umfrage kann bis zum 09. Oktober über nachfolgenden Link aufgerufen und am Smartphone oder Computer ausgefüllt werden. Die Teilnahme erfolgt vollkommen anonym und dauert etwa 20 Minuten.

www.soscisurvey.de/MFACovid/

Ausbildung für geduldete Flüchtlinge laut Gesetz möglich

Das Integrationsgesetz sieht vor, dass Menschen ohne dauerhaftes Bleiberecht eine Berufsausbildung machen dürfen. Auch Hamburger Arztpraxen können junge Flüchtlinge zu Medizinischen Fachangestellten ausbilden – und sie damit vor einer Abschiebung bewahren.
Erfahren Sie mehr im Artikel aus dem Hamburger Ärzteblatt 06/2017.

HÄB-Artikel "Ausbildung für geduldete Flüchtlinge laut Gesetz möglich" (06/2017)

Praktikum

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die Praktikumsplätze anbieten möchten, sich aber unsicher sind, welche rechtlichen Vorgaben zu beachten sind, können sich in der Abteilung MFA unter Tel. 040 202299-250 Montag bis Mittwoch, von 8.30 bis 15 Uhr, und Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8.30 bis 12 Uhr beraten lassen oder eine E-Mail an med.fa@aekhh.de schicken.

Die Behörde für Schule und Berufsbildung hat zum Thema Betriebspraktikum diesen Leitfaden herausgegeben:

Informationen über das Betriebspraktikum für Betriebe, Eltern, Schülerinnen und Schüler

Noch mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung

Praktische Prüfung an der Schule

Anfang Februar 2016 gratulierte Ärztekammer-Vizepräsident Klaus Schäfer den Absolventinnen und Absolventen der MFA-Ausbildung. Erstmals wurde die praktische Prüfung an der BS 15 – Berufliche Schule für medizinische Fachberufe auf der Elbinsel Wilhelmsburg abgelegt.

Artikel im Hamburger Ärzteblatt (03/2016)