Formulare

Informationen für Ausbilder

Antrag auf Eintragung
Berufsausbildungsvertrag für MFA

Ausbildender Arzt und Auszubildende, bei Jugendlichen unter 18 Jahren auch die gesetzlichen Vertreter, sind Vertragspartner zur Begründung eines Berufsausbildungsvertrages. Vor Beginn der Ausbildung ist ein schriftlicher Vertrag zu schließen. Der Berufsausbildungsvertrag muss laut § 11 Berufsbildungsgesetz bestimmte Mindestangaben enthalten:

1. Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der Berufsausbildung, insbesondere die Berufstätigkeit, für die ausgebildet werden soll,
2. Beginn und Dauer der Berufsausbildung,
3. Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte,
4. Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit,
5. Dauer der Probezeit,
6. Zahlung und Höhe der Vergütung,
7. Dauer des Urlaubs,
8. Voraussetzungen, unter denen das Berufsausbildungsverhältnis gekündigt werden kann,
9. ein in allgemeiner Form gehaltener Hinweis auf die Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, die auf das Berufsausbildungsverhältnis anzuwenden sind.

Berufsausbildungsvertrag für Medizinische Fachangestellte

Formblatt Ausbildungsplan

Ausbildungsverordnung

In der Ausbildungsverordnung sind die Ausbildungsziele und Inhalte der staatlich anerkannten Ausbildungsberufe festgelegt. Die Ausbildungsverordnung über die Berufsausbildung zur Med. Fachangestellten / zur Arzthelferin vom 26. April 2006 regelt die inhaltliche und zeitliche praxisbezogene Ausbildung.

Bestandteile der Ausbildungsverordnung sind:

1. Die Bezeichnung des Ausbildungsberufes
2. Ausbildungsdauer
3. Ausbildungsberufsbild
4. Ausbildungsrahmenplan
5. Prüfungsanforderungen

Die Ausbildungsverordnung legt verbindlich die Mindestinhalte der beruflichen Ausbildung fest.

Ausbildungsverordnung

Ausbildungsrahmenplan

Nach § 11 Abs. 1. Ziff. 1 des Berufsbildungsgesetzes ist der individuelle Ausbildungsplan, der vom ausbildenden Arzt unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans für die Auszubildende zu erstellen ist (§ 14 Berufsausbildungsverordnung), Bestandteil des Ausbildungsvertrages und damit für den Ablauf und Inhalt der Ausbildung durch den ausbildenden Arzt und seine Mitarbeiter, die er bei dieser Ausbildung unter seiner Aufsicht und Verantwortung heranzieht, verbindlich.

Der Ausbildungsrahmenplan (§ 5 Ausbildungsverordnung) ist Basis für die Erstellung des praxisspezifischen, individuellen Ausbildungsplans. Er ist mit dem Lehrplan für die Fachklassen an der Berufsschule und den Inhalten der Zwischen- und Abschlussprüfung zeitlich abgestimmt.

Ausbildungsrahmenplan

Schweigepflichterklärung
Prüfungsordnung
Anmeldung einer/eines Auszubildenden
Entstehende Kosten
Weiterführende Informationen

Informationen für Auszubildende

Ausbildungsnachweis Teil 1

Der Ausbildungsnachweis dient der Information und Kontrolle aller an der Ausbildung Beteiligten. Er muss zur Abschlussprüfung bei der Ärztekammer vorgelegt werden und kann bei rechtlichen Auseinandersetzungen von großer Bedeutung sein. Der Ausbildungsnachweis ist von den Auszubildenden während der Ausbildungszeit zu führen. Er soll den zeitlichen und sachlichen Ablauf der praxisbezogenen Ausbildung wiedergeben und den Ausbilder bzw. die Ausbildende über den Ausbildungsstand informieren. Die Berichte müssen dem Ausbildenden regelmäßig zur Kontrolle und Unterschrift vorgelegt werden.

Ausbildungsnachweis Teil 1 (Ausbildungsrahmenplan, Verordnung, zeitliche Gliederung)

Ausbildungsnachweis Teil 2
Anmeldung zur Lehrabschlussprüfung
Prüfungsordnung
Weiterführende Informationen

Arbeitsverträge für ausgebildete MFA

Arbeitsvertrag
Personalbogen