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Hamburger Ärzteblatt 05 2016

8 N A M E N U N D N A C H R I C H T E N H A M B U R G E R Ä R Z T E B L A T T 0 5 | 2 0 1 6 ©Fotolia–contrastwerkstatt;Tomaschoff Vor gefühlt hundert Jahren ging es einmal um blühende Landschaften. Nun aber gibt es für Hamburg ein Update: Die Bierlandschaft … Keine Geringere als die Gesundheitsbehörde selbst hat sich dieser Tage um dieses Thema in- tensiv bemüht, wie eine Pressemeldung zeigte. Sie genehmigte die Anträge (!) eines zweiten Hamburger Herstellers zum Brauen von „besonderen Bieren“. Die Vermutung liegt allerdings nahe, dass es neben viel Papier auch die ein oder andere Bierprobe gegeben haben muss, denn weiter als bis zu einer vorläu- figen Fassung des Biergesetzes, in dem die entsprechende Ausnahmeregelung steht, ist die Behörde seit 1993 nicht ge- kommen. Wie ernst hier der Patienten-, Verzeihung, Verbraucherschutz genom- men wird, erkennt man daran, dass es bisher nur ein anderer Anbieter über- haupt geschafft hat, eine Genehmigung zum Brauen eines „besonderen Bieres“ zu bekommen. Eine blühende Sonder- Bierlandschaft ist also für Hamburg (leider) nicht zu erwarten. | ti Gefunden Sonderbare Biere Vom 17. bis 20. Mai 2016 treffen sich Suchtexperten verschiedener Berufsgruppen zu den 21. Suchttherapietagen in Hamburg. Schwerpunkt ist diesmal das Thema „Dia- gnose – Hilfe oder Etikett?“ Dabei sollen der aktuelle Stand diagnostischer Verfahren und ihr jeweiliger Einsatz kritisch überprüft und neue Perspektiven und Entwicklun- gen aufgezeigt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin lädt im Rahmen der Hamburger Sucht- therapietage am Mittwoch, den 18. Mai 2015, von 17 bis 20 Uhr zu einem „Update Suchtmedizin 2016“ ein. Dabei geht es um den aktuellen Stand der Änderung der Be- täubungsmittelverschreibungsverordnung, um Cannabis als Medizin, Benzodiazepine in der Behandlung von Abhängigkeitserkrankten und um Qualitätskriterien in der Substitutionsbehandlung von Drogenabhängigkeitserkrankten. Das vollständige Pro- gramm finden Sie unter www.suchttherapietage.de. | san Eine der größten Hürden bei der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen ist die Sprachbarriere. Hilfe bietet die Refugee Toolbox (www.refugeetoolbox.org), eine kos- tenfreie Online-Datenbank: Von Anamnesebögen über Informationsmaterial zu ein- zelnen Erkrankungen in verschiedenen Sprachen bis hin zu den wichtigsten Guide- lines zur Behandlung von geflüchteten Menschen sind viele hilfreiche Dokumente ver- fügbar. Die Materialien sind Textdokumente, Internetseiten oder Videos auf Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi und vielen anderen Sprachen. Darüber hinaus bietet die Re- fugee Toolbox auch eine Übersicht über wichtige Gesetzestexte, aktuelle Flüchtlings- statistiken sowie Best-practice-Beispiele zur Integration. Alle Bereiche werden von Experten regelmäßig kontrolliert, überarbeitet und ergänzt. | häb Suchttherapietage in Hamburg Refugee Toolbox hilft bei der Flüchtlingsbehandlung Gratulation zum 65. Geburtstag 03.06. Dr. med. Ingrid Köhn Ärztin 04.06. Dr. med. Dipl.-Psych. Norbert Brüllke Facharzt für Innere Medizin 06.06. Dr. med. Frauke Borkamp Ärztin 07.06. Dietrich Erttmann Arzt 11.06. Dr. med. Jean-Jacques Glaesener Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin Facharzt für Chirurgie 13.06. Holger Moritz Arzt 13.06. Dr. med. Uwe Hans Wiese Facharzt für Neurochirurgie 14.06. Erika Nelipowitz-Krüger Ärztin Vom 65. Lebensjahr an sowie alle weiteren fünf Jahre werden unter dieser Rubrik die Geburtstage veröffentlicht. Falls Sie keine Veröffentlichung im Hamburger Ärzteblatt wünschen, informieren Sie bitte rechtzeitig schriftlich (spätestens drei Monate vor dem Geburtstag) das Ärzte- verzeichnis der Ärztekammer Hamburg, E-Mail: verzeichnis@aekhh.de oder unter Tel. 202299-130 (Mo., Mi., Fr.). In der zweiten Tarifverhandlungsrunde Mitte April in Berlin einigten sich die Tarif- partner der niedergelassenen Ärzte und der Medizinischen Fachangestellten (MFA) auf drei neue Tarifverträge. Die Gehälter erhöhen sich gemäß neuem Gehaltstarifver- trag ab dem 1. April 2016 um linear 2,5 Prozent auf Basis der Tätigkeitsgruppe I. Die Ausbildungsvergütung steigt in allen drei Ausbildungsjahren um 30 Euro monat- lich, auf 730 Euro im 1. Ausbildungsjahr, 770 Euro im 2. Ausbildungsjahr und 820 Euro im 3. Ausbildungsjahr. Der Arbeitgeberbeitrag zur betrieblichen Altersversorgung er- höht sich für Vollzeitkräfte und Teilzeitkräfte mit 18 Wochenstunden und mehr um 10 Euro pro Monat auf 76 Euro, für Auszubildende und Teilzeitkräfte mit weniger als 18 Wochenstunden um fünf Euro pro Monat auf 53 Euro bzw. 43 Euro. Der Manteltarif- vertrag wurde redaktionell angepasst. Die Laufzeit des Gehalts- und des Manteltarif- vertrags beträgt zwölf Monate bis zum 31. März 2017, die des Tarifvertrags zur betrieb- lichen Altersversorgung und Entgeltumwandlung endet am 31. Dezember 2019. | häb Neue Tarifverträge für MFA Medizinische Fachangestellte erhalten seit dem 1. April 2016 mehr Gehalt H A M B U R G E R Ä R Z T E B L A T T 05 | 2016

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