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Hamburger Ärzteblatt 05 2016

N A M E N U N D N A C H R I C H T E N H A M B U R G E R Ä R Z T E B L A T T 0 5 | 2 0 1 61010 Im Mai nehmen Schüler und Schülerin- nen der Staatlichen Schule für Gesund- heitspflege W4 wieder an der beliebten Bildungsreise nach Chicago teil. Die angehenden Medizinischen Fachange- stellten besuchen dort Kurse im Bereich „Medical Assisting“ und „Health Science“ an der Robert Morris University und verbessern so auch ihr Englisch. Dabei können sie das amerikanische Universi- tätsleben hautnah erleben. Im Juli dieses Jahres erhält nun die W4 für zwei Wo- chen erstmals einen Gegenbesuch von Studenten der Robert Morris University. Den amerikanischen Jugendlichen wird die Möglichkeit geboten, am Schulleben der W4 teilzunehmen und das duale Ausbildungssystem in Deutschland kennenzulernen – also auch Praxis und Krankenhaus. Die W4 sucht noch Arztpraxen und Krankenhäuser, die bereit sind, ein bis zwei amerikani- sche Studenten für zwei bis vier Tage während der ersten beiden Juliwochen hospitieren zu lassen. Haben Sie Lust auf diese spannende Erfahrung? Dann wenden Sie sich bitte an die Lehrer Nina Jessen und Norbert Goetz von der W4 unter Tel. 428792-220 (Andrea Hinsch, Abteilungsleiterin MFA an der W4) oder per E-Mail: nina.jessen@hamburg. de oder goetznorbert@aol.com. | häb MFA: Unterstützung für Austausch- programm gesucht Zum Ärztetag: Führungen im UKE-Museum Im Rahmen des Deutschen Ärztetags in Hamburg bietet das Medizinhisto- rische Museum des Universitätsklini- kums Hamburg-Eppendorf (UKE) am Mittwoch, den 25. Mai (19 bis 20 Uhr), und am Donnerstag, den 26. Mai (10 bis 11.30 Uhr), Führungen an (6 Euro pro Person). Das Museum im Fritz Schuma- cher Haus auf dem UKE-Gelände zeigt Exponate aus 200 Jahren Medizinge- schichte und die Entwicklung des UKE. Dr. Doris Fischer-Radizi, ehrenamtliche Führerin, zeigt „Meilensteine“ in der Entwicklung der modernen Medizin. Anmeldung unter 0171/6514897 oder per E-Mail: fischer-radizi@gmx.de. Es können auch individuelle Termine vereinbart werden. | häb Neues aus der Wissenschaft Bei Katarakt schützt Vitamin C vor Progression Ibuprofen statt Antibiotika beim unkomplizierten Harnwegsinfekt? Die Kernkatarakt, eine von drei Formen des grauen Stars, wird auf altersbedingte Veränderungen des Stoffwechsels innerhalb der Linse zurückgeführt. Unklar ist bisher die Rolle der Ernährung. Eine prospektive Kohortenstudie ist dieser Frage nachgegangen und hat 2.054 Zwillinge untersucht, teilweise auch im Verlauf nach durchschnittlich 9,4 Jahren (Yonova-Doing E. et al., Ophthalmology 2016 Mar 15. Epub ahead of print). Dazu wurde die Dichte der Linse mittels digitaler Scheimpflug- Bilder bestimmt, die Ernährung mit standardisierten Fragebögen analysiert und der genetische Anteil durch mathematische Analysen ermittelt. Im Ergebnis war die Progression in 35 Prozent auf genetische und in 65 Prozent auf Umweltfaktoren ein- schließlich Ernährung zurückzuführen. Von den untersuchten Ernährungsfaktoren wies allein ein hoher Vitamin-C-Anteil einen signifikanten Schutz vor einer Pro- gression der Katarakt auf. Nahrungsergänzungsmittel hatten keinen Einfluss auf die Katarakt-Progression. | ca Leitlinien empfehlen Antibiotika als Standardtherapie des unkomplizierten Harn- wegsinfekts. Eine Studie aus Göttingen untersuchte, ob die Beschwerden allein mit einem Schmerzmittel behandelt werden können, während die Infektion von selbst abheilt (Gágyor I. et al. BMJ 2015 Dec 23; 351: h6544). Dazu erhielten 494 Patien- tinnen mit Harnwegsinfekt nach dem Zufallsprinzip entweder eine Einzeldosis von 3 g Fosfomycin oder 3 x 400 mg Ibuprofen für 3 Tage. Insgesamt wurden zwei Drittel der Patientinnen aus der Ibuprofengruppe ohne Antibiotikagabe symptom- frei. Diese hatten aber statistisch signifikant stärkere Beschwerden als die mit An- tibiotika behandelten Frauen. Bei einzelnen Frauen, die nur mit Schmerzmitteln behandelt wurden, traten Nierenbeckenentzündungen auf. Statistisch war dieser Unterschied jedoch nicht signifikant. Eine rein symptomatische Therapie bei un- kompliziertem Harnwegsinfekt ist eine mögliche Alternative für Patientinnen, die Antibiotika vermeiden möchten und bereit sind, etwas stärkere Beschwerden in Kauf zu nehmen. | ms Das Momentum Projekt Heidelberg sucht für eine Befragung Ärztinnen und Ärzte, die Kontakt zu Patientinnen bzw. Patienten mit Brust-, Darm- oder Prostatakrebs ha- ben. Es geht darum, welche Strategien und Maßnahmen an Krebs erkrankte Personen zusätzlich zur medizinischen Behandlung anwenden können (z. B. veränderte Ernäh- rung oder körperliche Aktivität). Welche Empfehlungen geben Sie als Arzt? Wovon raten Sie eher ab? Ziel der Studie ist, die ärztliche Beratungssituation für alle Beteiligten zu verbessern sowie Angebote und Informationsmaterialien für Patienten zu entwi- ckeln. Beteiligt am Momentum Projekt sind die Universität Heidelberg, das Deutsche Krebsforschungszentrum, das Universitätsklinikum Heidelberg und das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen. Es wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Helfen Sie und nehmen Sie an der Befragung über www.momentum-projekt.de teil (Dauer: 15 bis 20 Minuten). Der Fragebogen kann Ihnen auch zugeschickt werden (mit frankiertem Rückumschlag). Schreiben Sie eine E-Mail an: momentum@dkfz.de. Für die Teilnahme erhalten Sie als Aufwandsentschädigung 25 Euro. | häb Krebs-Studie: Ärztinnen und Ärzte für Online-Befragung gesucht ©Fotolia–MarkusMainka H A M B U R G E R Ä R Z T E B L A T T 05 | 20161010

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