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Hamburger Ärzteblatt 04 2016

23 0 4 | 2 0 1 6 H A M B U R G E R Ä R Z T E B L A T T - Mehr Informationen zu Krumbholz König & Partner mbB unter: www.berater-heilberufe.de I Tibarg 54 I 22459 Hamburg I Tel.: 040 554 994 0 GESUNDHEIT & PHARMAZIE 2016 STEUERKANZLEI DEUTSCHLANDS GRÖSSTE STEUERKANZLEIEN IM VERGLEICH Wieder durch Focus ausgezeichnet: Unter den besten Steuerkanzleien Deutschlands - Krumbholz König & Partner mbB erneut prämiert! v.l. Mathias König, Heinz-Günter Fritsche, Steuerberater und Partner bei Krumbholz König & Partner mbB Zum wiederholten Male punktete Krumb- holz König & Partner als TOP Steuerbera- ter und wurde dieses Mal in den Bereichen „Gesundheit und Pharmazie“, „Betriebs- wirtschaftliche Beratung“ und zusätzlich in „Allgemeine Beratung und Steuererklä- rung“ sowie „Finanzämter“ ausgezeichnet. Kriterien waren neben Fachkompetenz ins- besondere auch die Empfehlung von Steu- erberater Kollegen. Seit 40 Jahren profitieren über 250 Man- danten aus dem Gesundheitswesen von der langen Erfahrung und Branchenkenntnis dieser auf Heilberufe spezialisierten Kanz- lei für Steuer- und Unternehmensberatung in Hamburg. Heute erfordert das Praxismanagement im- mer mehr unternehmerische Entscheidun- gen. Diesem Wandel begegnet Krumbholz König & Partner mit seinem Beratungs- Fullservice, der den Mandanten von der steuerlichen Beratung bis zur wirtschaftli- chen Entscheidung begleitet. Mit Praxisinformationen und unterschied- lichen Checkup-Analysen rundet der Plus- service die private Vermögensvorsorge ab. Ständige Verbesserung durch Fort- und Weiterbildungen garantieren ein ausge- zeichnetes Team aus über 20 Mitarbeitern und Kompetenzpartnern. Dieses steht für Höchstleistung und innovative Lösungen. Damit Fragen von morgen schon heute be- antwortet werden können. Erfahren Sie mehr über die Beratungs- Kanzlei Krumbholz König & Partner mbB www.berater-heilberufe.de Gut-besser-ausgezeichnet beraten in Hamburg ANZEIGE von 18 solchen Kontakten die Rede. Das ist international spitze. Bei der zu erwartenden demografischen Entwicklung wird diese Zahl sicher nicht sinken, es sei denn, man greift in diesen Kreislauf steuernd ein. Patientensteue- rung ist das Stichwort. Der Ärztemangel lässt Zweifel daran aufkommen, dass bisher propa- gierte und etablierte Modelle wie das Primär- arztmodell, das allein den Hausarzt als Primär- arzt sieht, zukunftstauglich sind. Ärztemangel und speziell der Hausärztemangel drängen uns, gemeinsam auch andere Modelle zu über- legen. Außerdem muss die unkontrollierte und übertriebene Inanspruchnahme von Notdiens- ten und vor allem von Krankenhausnotaufnah- men eingedämmt werden. Der sorgsame und zielgenaue Einsatz von Ärztinnen und Ärzten wird in diesen Zusammenhängen immer drin- gender. Wahltarife, Eigenbeteiligung, Selektiv- verträge und Kostenerstattung sind mögliche Optionen, die Patientensteuerung auszubauen. Dabei spielen auch die zu fordernden kassen- spezifischen Verträge eine wichtige Rolle. Angesichts voller Wartezimmer und der we- nigen Zeit, die wir pro Patient zur Verfügung haben erscheint es mir dringend notwendig, steuernd einzugreifen. Es würde der Arzt-Pati- enten-Beziehung gut tun, wenn wir mehr Zeit für den einzelnen Patienten hätten. Auch die Honorierung pro Patient könnte steigen, wenn weniger Patienten als heute die Praxis aufsuch- ten, sie besser vorbereitet wären, Unterlagen bei sich hätten oder diese elektronisch bereits vorlägen. Und wenn Patienten tatsächlich so lange wie möglich ambulant (und nicht statio- när) behandelt würden. Die Wirtschaftlichkeit der Praxen würde sich dadurch verbessern. Digitalisierung der Medizin Dabei sind zwei weitere Trends in die Über- legungen einzubeziehen: die weiter voran- schreitende Digitalisierung und die veränderte Einstellung junger Ärztinnen und Ärzte zu Fragen der wirtschaftlichen Selbstständigkeit. Ein tiefgreifender Strukturwandel der uns bis- her bekannten „niedergelassenen“ Arbeitswelt könnte uns bevorstehen. Dies kann aber auch als Chance begriffen werden, sich neu und intelligenter zu organisieren. Modelle zur He- ranführung an die wirtschaftliche Selbststän- digkeit tun dabei ebenso not wie die Integra- tion digitaler Prozesse in unseren Praxisalltag. Wenn unsere Patienten Gesundheitsdaten über sich sammeln und ihrem behandelnden Arzt anbieten, werden wir uns zwangsläufig damit beschäftigen müssen. Damit stellt sich die Frage, ob wir warten wollen, bis Dr. Google und Dr. App dieses Feld aufgerollt haben, oder ob wir noch mitgestaltend eingreifen wollen. Im Jahr 2017 wird der EBM neu gefasst wer- den. Die Vorarbeiten laufen seit zwei Jahren. Dabei geht es um das in den EBM eingerech- nete „Arztgehalt“, um die Bewertung der tech- nischen Leistung und die Bewertung des bü- rokratischen und sonstigen Aufwands in der Praxis. Das „8-Punkte-Programm“ wird dann wieder ganz zentral werden. Feste und kosten- deckende Preise! Damit könnte das Jahr 2017 wieder zu einem Protestjahr werden. All diese Fragen werden uns im nächsten Jahr beschäftigen. Wir werden Antworten finden müssen. Ich finde das spannend und nehme die Herausforderung an. Lassen Sie uns ge- meinsam diese Antworten finden. Persönlich, in unserer Praxis, aber eben auch gemeinsam. Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender der Vertreterversammlung der KVH E-Mail: dirk.heinrich@kvhh.de 04 | 2016 H A M B U R G E R Ä R Z T E B L A T T Mehr Informationen zu Krumbholz König & Partner mbB unter: www.berater-heilberufe.de I Tibarg 54 I 22459 Hamburg I Tel.: 0405549940

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