Hinweise und Empfehlungen

Hier finden Ärztinnen und Ärzte die für sie relevanten Informationen zu SARS-CoV-2.

FAQ zur Maskenpflicht (30.10.2020)

Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten zur Mund-Nasen-Bedeckungspflicht zusammengestellt, z.B., wo die Verpflichtung aufgrund der Eindämmungsverordnung in Hamburg gilt und was beim Ausstellen von ärztlichen Attesten zu beachten ist.

Ihre Frage ist nicht dabei? Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail an presse@aekhh.de. Vielen Dank!

Maskenpflicht in Praxen
Mit einer weiteren Änderung der Eindämmungsverordnung führt der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg ab Montag, 2.11.2020, auch die Maskenpflicht bei Gesundheitsbehandlungen ein. Zielsetzung der Regelungsänderung ist es, einen umfassenden Schutz von Patientinnen und Patienten und Personal zu gewährleisten. Der neue Paragraf 10 c lautet dann wie folgt:

§ 10c Maskenpflicht bei Gesundheitsbehandlungen
(1) Während Gesundheitsbehandlungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten wird, haben Personen, die akademische Gesundheitsberufe oder Fachberufe des Gesundheitswesens ausüben, sowie Patientinnen und Patienten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen; die Ausnahmen nach § 8 Absatz 1 gelten entsprechend. Der Mund-Nasen-Schutz darf vorübergehend abgelegt werden, wenn dies zur Durchführung der Behandlung oder einer sonstigen Dienstleistung zwingend erforderlich ist.
(2) Die Bestimmungen der §§ 30 bis 32 bleiben unberührt.

Die geänderte Eindämmungsverordnung wird demnächst auf der Webseite www.hamburg.de/allgemeinverfuegungen veröffentlicht.

FAQ zur Maskenpflicht (30.10.2020)

Aus dem RKI
Impfung

Corona-Schutzimpfungen in Hamburg
Derzeit werden Corona-Schutzimpfungen gemäß der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 dem Personenkreis mit höchster Priorität (gemäß § 2 der Coronavirus-Impfverordnung) angeboten. Innerhalb dieser Priorisierung werden Impfungen für Bewohner/innen und Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen ermöglicht. Zeitnah werden parallel weitere Einrichtungen, Tätigkeitsbereiche und Berufsgruppen gezielt angesprochen. Hamburgerinnen und Hamburger, die aufgrund ihres Alters impfberechtigt sind, werden schriftlich informiert.
Alle aktuellen Informationen zum Thema unter www.hamburg.de/corona-impfung.

Patientenservice 116117
Informationen zur Durchführung der Impfung finden Sie auch auf der Seite www.116117.de/corona-impfung.

Informationen zu Corona-Impfstoffen
Informationen zu den Corona-Impfstoffen finden Sie hier: www.gesundheitsinformation.de

RKI-Informationen zu Impfungen

G-BA: Bundeseinheitliche Sonderregeln für verordnete Leistungen aktiviert

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 30. Oktober 2020 weitere zeitlich befristete bundeseinheitliche Sonderregelungen bei ärztlich verordneten Leistungen aktiviert. Sie gelten bundeseinheitlich vom 2. November bis zum 31. Januar 2021 und werden, je nachdem, wie sich das Pandemiegeschehen in Deutschland entwickelt, vom G-BA nochmals verlängert. Inhaltlich knüpft der G-BA an die bereits aus den Frühjahrsmonaten bewährten Ausnahmemöglichkeiten im Bereich der ärztlich verordneten Leistungen an. Die beschlossenen Regelungen ergänzen insbesondere die bereits geltenden Sonderregelungen im Bereich der ärztlich verordneten Leistungen: telefonische Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen (Oktober 2020) und Krankentransportfahrten von COVID-​19-positiven Versicherten (seit Frühjahr 2020).

Die neuen Sonderregelungen ergänzen vom 2. November 2020 bis zum 31. Januar 2021 die bereits bestehenden bundesweiten Ausnahmeregelungen:

Videobehandlung
Eine Behandlung kann auch als Videobehandlung stattfinden, wenn dies aus therapeutischer Sicht möglich ist und die Patientin oder der Patient damit einverstanden ist. Diese Regelung gilt für eine Vielzahl von Heilmitteln, die von Vertrags(zahn)ärztinnen und -​ärzten verordnet werden können. Auch Soziotherapie und psychiatrische häusliche Krankenpflege können mit Einwilligung der Patientin oder des Patienten per Video erbracht werden.

Verordnungen nach telefonischer Anamnese
Folgeverordnungen für häusliche Krankenpflege, Hilfsmittel und Heilmittel dürfen auch nach telefonischer Anamnese ausgestellt werden. Voraussetzung ist, dass bereits zuvor aufgrund derselben Erkrankung eine unmittelbare persönliche Untersuchung durch die Ärztin oder den Arzt erfolgt ist. Die Verordnung kann dann postalisch an die Versicherte oder den Versicherten übermittelt werden.

Gleiches gilt für Verordnungen von Krankentransporten und Krankenfahrten. Sie sind ebenso aufgrund telefonischer Anamnese möglich.

Verlängerung der Vorlagefrist für Verordnungen
Die Frist zur Vorlage von Verordnungen bei der Krankenkasse wird für häusliche Krankenpflege, spezialisierte ambulante Palliativversorgung und Soziotherapie von 3 Tagen auf 10 Tage verlängert.

Erleichterte Vorgaben für Verordnungen
Heilmittel-​Verordnungen bleiben auch dann gültig, wenn es zu einer Leistungsunterbrechung von mehr als 14 Tagen kommt. Darüber hinaus wurden die Vorgaben für bestimmte Fristen bei Verordnungen im Bereich der häuslichen Krankenpflege angepasst: Folgeverordnungen müssen nicht in den letzten 3 Arbeitstagen vor Ablauf des verordneten Zeitraums ausgestellt werden. Außerdem können Ärztinnen und Ärzte Folgeverordnungen für häusliche Krankenpflege für bis zu 14 Tage rückwirkend verordnen. Ebenfalls muss vorübergehend eine längerfristige Folgeverordnung von häuslicher Krankenpflege nicht begründet werden.

Sämtliche vom G-BA beschlossene Corona-​Sonderregelungen

Quelle: Pressemeldung des GB-A vom 30. Oktober 2020

KVH: Übersicht zu Corona-Testungen

Mit Blick auf die neue Test-VO hat die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg eine Übersicht zu Corona-Testungen auf ihrer Webseite veröffentlicht. Diese zeigt für Hamburg u. a. auf, wer welchen Anspruch auf Testung hat, wie abgerechnet wird, welches Testverfahren empfohlen wird und wie zu codieren ist.

Testung für Reiserückkehrende

Für Einreisende und Reiserückkehrende gilt: Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor ihrer Einreise nach Hamburg in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich in Quarantäne begeben und umgehend das für sie zuständige Gesundheitsamt informieren. Für sie ist ein Corona-Test verpflichtend. Die Meldung müssen alle Hamburgerinnen und Hamburger vornehmen – unabhängig von der Art der Einreise, per Flugzeug, Bahn oder Auto.

Sie können sich als Einreisende/r aus einem Risikogebiet über das digitale Meldeformular "Meldung (nach) Einreise aus einem Risikogebiet" melden. Über diesen Online-Dienst kann auch ein bereits vorliegendes, negatives Testergebnis hochgeladen oder abfotografiert und auf diese Weise an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt werden.

Die Quarantäne kann nur durch ein negatives Testergebnis vorzeitig aufgehoben werden. 

FAQs zum Thema Testung in Hamburg

Die Testung bestimmter symptomfreier Personengruppen bleibt auch in Praxen weiterhin möglich. Eine Übersicht zu Testmöglichkeiten und Abrechnungsdetails (auch für Privatärztinnen und -ärzte) finden Sie auf der Webseite der KV Hamburg.

Testzentren

Testzentrum der KV Hamburg am Steintorplatz
Die KV Hamburg hat die beiden Corona-Testzentren an den Notfallpraxen in Altona und Farmsen geschlossen. Es steht somit nur noch das Testzentrum der KV Hamburg am Steintorplatz zwischen Hauptbahnhof und ZOB zur Verfügung. In diesem Testzentrum können sich täglich zwischen 8 und 20 Uhr all diejenigen auf das Corona-Virus SARS-Cov-2 kostenlos testen lassen, die symptomfrei sind und zu den berechtigten Personengruppen gehören. Diese sind: Einreisende aus Risikogebieten, Personen mit behördlicher Anordnung, Personen, deren Corona-Warn-App ein „erhöhtes Risiko“ anzeigt, sowie Angestellte an Hamburger Schulen.
www.kvhh.net/de/patienten/testzentrum-der-kv-hamburg.html

Testzentren am Hamburg Airport
Am Hamburger Airport gibt es zwei Testzentren: Das Testzentrum des DRK und der Stadt Hamburg im Terminal Tango bietet kostenlose Tests für Reiserückkehrer aus RKI-Risikogebieten an, die mit dem Flugzeug am Hamburg Airport ankommen und das Testzentrum von Centogene im Terminal 1 bietet kostenpflichtige Tests für die breite Öffentlichkeit an.
Mehr Informationen unter www.hamburg-airport.de/corona-testzenten

DAK-Harburg
Das DRK Hamburg-Harburg bietet ebenso einen Corona-Test an. Unter der Telefonnummer 040 554449222 können Termine für den Test vereinbart werden (für Personen ohne akute Krankheitssymptome). Die Getesteten müssen für die Speichelentnahme und die Laboruntersuchung die Kosten von 93 Euro selbst tragen.
Mehr Informationen unter www.drk-harburg.hamburg/meldungen-details/informationen-zu-corona.html

Alstertal-Einkaufszentrum
Die Hamburger Malteser bieten in Kooperation mit der Sanovia Healthcare GmbH montags bis samstags zwischen 10 und 20 Uhr Antigen-Schnelltests an.
Infos unter www.malteser-im-norden.de/news-listenansicht/news-detailansicht/news/neues-corona-testzentrum-am-alstertal-einkaufszentrum.html

Corona-Test beim Rathaus
In der Nähe des Rathauses, Große Bäckerstraße 9, kann man einem Antigen-Schnelltest machen. Die Test werden montags bis samstags zwischen 8 Uhr und 20 Uhr durchgeführt, man muss sich online anmelden.

KBV: Rechtsverordnung zur Testung von symptomfreien Personen

Alle relevanten Informationen finden Sie auf der Webseite der KBV.

Neue Abrechnungsempfehlungen der BÄK, BPtK und des PKV-Verbandes

Neue Abrechnungsempfehlungen der BÄK, BPtK und des PKV-Verbandes finden Sie hier.

BÄK: Orientierungshilfe der Bundesärztekammer zur Allokation medizinischer Ressourcen am Beispiel der SARS-CoV-2-Pandemie im Falle eines Kapazitätsmangels
Corona-Warn-App: Gemeinsam Corona bekämpfen

Mit der Corona-Warn-App können alle mithelfen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Sie macht das Smartphone zum Warnsystem. Die App informiert Sie, wenn Sie Kontakt mit nachweislich Infizierten hatten. Sie schützt Sie und Ihre Mitmenschen.

Mehr Informationen unter www.hamburg.de/corona-warn-app/

Sozialbehörde: Eindämmungsverordnung

Die Sozialbehörde passt in regelmäßigen Abständen und je nach Lage die Eindämmungsverordnung an. Die jeweils aktuell gültige Fassung finden Sie unter: www.hamburg.de/verordnung

Infektpraxen

Zur Bewältigung der Corona-Pandemie in Hamburg hatte die Kassenärztliche Vereinigung Hamburgs (KVH) an zehn über die Stadt verteilten Standorten sogenannte Infektpraxen eingerichtet. Aufgrund der derzeit niedrigen Zahlen an Neuerkrankungen werden diese jedoch zunächst in eine Art 'Stand-by'-Modus gehen und wieder ihren „Normalbetrieb“ aufnehmen. Ab sofort übernimmt der Arztruf Hamburg 116 117 wieder die Aufgabe der Infektpraxen. Sollte sich das Infektgeschehen erhöhen, können diese jedoch jederzeit die Struktur wieder hochfahren.


Das Konzept der KV Hamburg wurde in enger Abstimmung mit der Gesundheitsbehörde (bis 30.06.2020; ab 01.07.2020 Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration) entwickelt und sieht vor, dass bei einem erhöhten Infektgeschehen Patientinnen und Patienten mit Erkältungsbeschwerden und Corona-Verdacht, die keinen Hausarzt / keine Hausärztin haben oder deren Hausarzt / Hausärztin keine Infektpatientinnen und -patienten behandeln kann, dort zentral diagnostiziert werden.

Hamburger Gesundheitsämter suchen dringend ärztliche Unterstützung

Aufgrund der rasant steigenden Fallzahlen wächst der Bedarf an Ärztinnen und Ärzten in allen 7 Hamburger Gesundheitsämtern. Konkret werden Ärztinnen und Ärzte gesucht, die aktuell nicht berufstätig sind oder neben ihrer Tätigkeit über Ressourcen verfügen, um die Ämter in der Pandemie-Bekämpfung zu unterstützen.
Rahmenbedingungen:

• gesucht werden alle Facharztrichtungen sowie approbierte Ärztinnen und Ärzte ohne Facharztweiterbildung
• Beschäftigung im Rahmen einer befristeten Vollzeittätigkeit oder Nebentätigkeit
• nach Möglichkeit mindestens 19,5 Stunden pro Woche
• möglichst flexibel bzgl. des Einsatzes an Wochenenden und Feiertagen

Wenn Sie freie Kapazitäten haben und unterstützen möchten, bewerben Sie sich bitte auf folgende Ausschreibung: Bekämpfung der SARS-CoV-2 Pandemie.

Für anderweitige Angebote Ihrerseits melden Sie sich bitte unter aerzte@personalamt.hamburg.de.
Jede Bewerbung und jedes Angebot nehmen wir dankbar entgegen. Bitte haben Sie etwas Geduld, wenn wir uns ggf. nicht ganz zeitnah bei Ihnen melden können.

Meldung an die Gesundheitsämter faxen

Die Gesundheitsämter bitten dringend darum, dass Praxen auf Laboranforderungsscheine für eine SARS-CoV-2 Testung folgende Daten ihrer Patient*innen notieren: Name, Geburtsdatum, Adresse, TELEFONNUMMER der/s Patientin/en. Die Gesundheitsämter können diese sonst abends oder am Wochenende nicht über einen positiven Befund informieren.
Die Gesundheitsämter bitten zudem Ärztinnen und Ärzte darum, sowohl begründete Verdachtsfälle sowie bestätigte COVID-19-Fälle entsprechend der Meldepflicht gemäß §6 IfSG per FAX an das jeweils zuständige Gesundheitsamt zu schicken. In einem neuen Meldeformular des RKI kann nun auch Covid-19 als Krankheit angekreuzt werden und muss nicht gesondert unter „Art der Erkrankung“ formuliert werden. Außerdem ist das RKI Tool dort verlinkt.

RKI-Meldeformular mit "Covid-19 als Krankheit": www.rki.de/Meldeboegen/Arztmeldungen/Covid-19 als Krankheit
Gesundheitsämter-Meldeformular: Meldepflichtige Krankheit gemäß §§ 6, 8, 9 IfSG

Die Faxnummern der Hamburger Gesundheitsämter sind:
Bezirksamt Hamburg-Mitte - Fachamt Gesundheit-Gesundheitsaufsicht, Fax: +49 40 42790-1024
Bezirksamt Altona - Fachamt Gesundheit, Fax: +49 40 42790-2055
Bezirksamt Eimsbüttel - Fachamt Gesundheit, Fax: +49 40 42790-3371
Bezirksamt Hamburg-Nord - Fachamt Gesundheit, Fax: +49 40 42790-4008
Bezirksamt Wandsbek - Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit, Fax: +49 40 42790-5499
Bezirksamt Bergedorf Gesundheitsaufsicht, Fax: +49 40 427 90-6237
Bezirksamt Harburg - Fachamt Gesundheit, Fax: +49 40 427 90-7200

Empfehlungen für die Praxis

Empfehlungen zu Möglichkeiten zur Reduktion des Übertragungsrisikos in der niedergelassenen Arztpraxis – Schutz von Patient*innen und Personal aus dem MVZ-Hamburg/ ifi-Institut für interdisziplinäre Medizin/Zentrum Infektiologie.

MVZ-Hamburg/ ifi-Institut für interdisziplinäre Medizin/Zentrum Infektiologie: COVID-19 Möglichkeiten zur Reduktion des Übertragungsrisikos in der niedergelassenen Arztpraxis – Schutz von Patienten und Personal 

KV Hamburg: Praxisschließungen, Personalmangel und Anspruch auf Entschädigung

Alle Informationen zu Praxisschließungen, Personalmangel und Anspruch auf Entschädigung finden Sie auf den Seiten 
www.kvhh.net/de/corona-informationen-fuer-praxen.html (Themenschwerpunkte)

BFB: Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BFB) unterstützt mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ Ausbildungsbetriebe in allen Bereichen der Wirtschaft und ausbildende Einrichtungen in den Gesundheits- und Sozialberufen, die in der aktuellen Situation wirtschaftliche Schwierigkeiten haben.

Alle Fragen zum Thema werden auf folgender Webseite beantwortet: www.bmbf.de/de/das-sollten-kmu-jetzt-wissen-11839.html

Telefonische AU-Bescheinigung wieder möglich

Ärzte können Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege seit dem 19.10.2020 wieder nach telefonischer Anamnese krankschreiben. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss am 15.10.2020 angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens beschlossen. Die Regelung gilt zunächst bis Jahresende. Mit der Sonderregelung ist es möglich, dass Ärzte Patienten für bis zu sieben Kalendertage eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen können, ohne dass diese dafür in die Praxis kommen müssen. Eine Verlängerung um weitere bis zu sieben Kalendertage ist im Wege der telefonischen Anamnese einmalig möglich. Die Regelung hatte es bereits zu Beginn der Pandemie gegeben. Sie war befristet und lief angesichts sinkender Infektionszahlen zum 31. Mai 2020 aus.

KVH: Die Regelung war zwischenzeitlich aufgehoben worden (01.06. bis 18.10.2020), wird aber aufgrund des erneuten bundesweiten Anstiegs der COVID-19-Infektionszahlen vorerst bis zum 31.03.2021 wieder in Kraft gesetzt.

www.kvhh.net/de/praxis/abrechnung-and-honorar/abrechnungsnewsletter/corona

Behörde für Justiz und Verbraucherschutz Amt für Arbeitsschutz: Informationen zur Fachkunde Strahlenschutz
BGV: Fachkräfteregister für freiwillige Helfer

Die BGV* hat ein Fachkräfteregister für freiwillige Helfer eingerichtet, um eine systematisierte Vermittlung an die Bedarfsträger zu gewährleisten.
Folgende Berufsgruppen werden besonders gesucht:

Ärztinnen und Ärzte
Pflegefachkräfte mit Intensiverfahrung
Pflegefachkräfte (Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege)
Pflegehilfskräfte
Medizinstudierende

Wenn Sie im Rahmen der Corona-Pandemie mithelfen möchten, können Sie sich unter folgendem Link registrieren lassen: https://afm.serviceportal.hamburg.de/intelliform/forms/pab_personalabfrage/standard/pab_personalabfrage/index

*bis 30.06.2020; ab 01.07.2020 Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration

Corona-Aufklärung – Übersetzer gesucht

Die „Corona-Initiative“ des Ethno-Medizinischen Zentrums (EMZ), einem gemeinnützigen Kompetenzzentrum für Migrantengesundheit, informiert in 15 Sprachen zum Coronavirus und stellt dafür kostenlos Faltblätter und E-Paper zur Verfügung: corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/. Die Informationen richten sich nach den Vorgaben von RKI, BMG und BZgA und wurden im Rahmen ehrenamtlicher Zusammenarbeit mit Expert*innen und Fachübersetzer*innen erstellt.

Der Verein sucht weitere Ärzt*innen mit Migrationshintergrund, die eine der gefragten Sprachen beherrschen und die vorliegenden Übersetzungen auf ihre Richtigkeit überprüfen. Derzeit sucht der Verein nach Übersetzenden für Zulu und Lingala, gerne auch weitere verbreitete Sprachen. Kontakt: Anette Metzger, E-Mail: ametzger@ethnomed.com

Probenanlieferungen an das UKE

Weiterhin gilt: Probenanlieferungen müssen im UKE vorher telefonisch unter 0152 22 81 67 74 angekündigt und mit „Sars-CoV-2-Diagnostik“ eindeutig markiert werden. Informationen zur Kostenübernahme bei Testung finden Sie auf der Seite der KV Hamburg

Pflegeeinrichtungen

Präventions- und Handlungsempfehlungen für Wohneinrichtungen der Pflege gemäß § 2 Abs. 4 sowie für Kurzzeitpflegeeinrichtungen gemäß § 2 Absatz 5 des Hamburgischen Wohn- und Betreuungsqualitätsgesetzes

www.hamburg.de/coronavirus/gesundheit/13760548/empfehlungen-wohneinrichtungen-pflege/

Fortbildungen

UKE-Webseminar „Management von Covid-19“
Mitte September startete eine Webseminar-Veranstaltungsreihe zur Vermittlung der neuesten infektiologischen Erkenntnisse rund um Covid-19. Veranstalter ist die Sektion Infektiologie der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf im Rahmen der STAKOB-Kooperation mit dem Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin.

Die Online-Veranstaltungen finden immer mittwochs von 14 bis 15.30 Uhr über das interaktive Online-Format Webex statt. Das Thema des Webseminars am 28. Oktober 2020 lautete „Diagnosestellung und Verdachtsabklärung, Zeitpunkt einer stationären Einweisung“. Es folgen „Therapieoptionen und aktuelle Studienlage“ (11. November 2020), „Prognostische Marker und Komplikationen“ (23. Dezember 2020) und „Ambulantes Management am Beispiel einer regionalen Versorgungsstruktur – inklusive Entlassungsmanagement“ (20. Januar 2021).

Die Anmeldung erfolgt für jede Veranstaltung separat per E-Mail an: stakob-ibn@rki.de.
Jede Fortbildung ist mit 2 CME-Fortbildungspunkten der Hamburger Ärztekammer akkreditiert.

Schulungsunterlagen für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte
Video zur Probenahme

Auf Youtube finden Sie ein Video zur Probenahme bei Coronavirus-Verdacht von der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH) / Nasopharyngealabstrich oder Rachenabstrich.

Erreichbarkeit der Patientenberatung

Die Patientenberatung ist weiterhin ausschließlich telefonisch erreichbar. Wir bitten daher, vom persönlichen Erscheinen in der Patientenberatung von Kammer und KV Hamburg abzusehen und entweder anzurufen oder auch das Kontaktformular zu nutzen. Die Beraterinnen und Berater rufen Sie dann zurück.

Die Patientenberatung berät telefonisch zu Fragen rund um Corona und COVID-19. Auch Ärztinnen und Ärzte können sich mit ihren Fragen an die Patientenberatung wenden.

Hotline der Sozialbehörde und Bürgertelefon

Ihren Patienten und Patientinnen geben Sie bitte aktuell die folgenden Hinweise: Wenden Sie sich für allgemeine Informationen zu Corona an die Hotline der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration (kurz: Sozialbehörde) unter der Nummer 040 428 284 000 oder an das Bürgertelefon 115

Wichtige weiterführende Links
Hilfe für Unternehmen

Über mögliche Hilfsangebote können sich Unternehmen auf der Internetseite der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation* informieren.
Ab sofort hat die Wirtschaftsbehörde zudem eine erste Telefon-Hotline geschaltet, an die sich Unternehmerinnen und Unternehmer wenden können. Eine zweite Leitung wurde bereits eingerichtet. Dieses Info-Angebot bezieht sich ausschließlich auf Fragen über mögliche staatliche Hilfsangebote. Die Hotlines sind von montags bis freitags von 9 -17 Uhr zu erreichen unter 040 428 41 1497 sowie 040 428 41 1648.

*seit 10. Juni 2020: Behörde für Wirtschaft und Innovation

Springer Medizin: Ärzteportal bietet Initiative Corona-Webinar

Springer Medizin (www.springermedizin.de) hat ein Ärzteportal mit Webinaren oder Videointerviews zum Thema Corona gestartet. Ärztinnen und Ärzte, die auf diesem Portal registriert sind, gelangen über Videoseminare an Wissen rund um den Corona-Virus. Wegen der SARS-CoV-2/Covid-19-Pandemie stellt Springer Medizin diese Inhalte zurzeit kostenfrei zur Verfügung.

Nordkirche bietet kostenlose Seelsorge-Hotline

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) bietet eine kostenlose Seelsorge-Hotline für alle Menschen an, die unter den Folgen der Corona-Krise leiden. Unter der Nummer 0800 4540106 sind bis auf Weiteres täglich von 14 bis 18 Uhr ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsorger der Nordkirche erreichbar. Menschen, die beispielsweise unter emotionalen und psychischen Belastungen oder sozialer Isolation leiden, sowie kranke und alte Menschen, die seelsorgerliche Begleitung brauchen, können sich an die Seelsorgerinnen und Seelsorger wenden.

In eigener Sache: Zustellung von Kammerinfos

Wir bitten alle Hamburger Ärztinnen und Ärzte, die unsere Kammerinfos erhalten möchten, uns ihre aktuelle (möglichst private) E-Mail-Adresse für die Kammerinfo mit Angabe ihres Geburtsdatums schriftlich an folgende E-Mail-Adresse mitzuteilen: kammerinfo@aekhh.de.

Wir bitten desweiteren, von Anrufen in der Pressestelle der Ärztekammer Hamburg abzusehen, da wir alle Ärztinnen und Ärzte gleichermaßen informieren müssen. Sobald wir aktuelle Informationen für Sie haben, schicken wir Ihnen eine Kammerinfo per Mail.

Handlungsempfehlungen für Arztpraxen

Die folgenden Broschüren geben Handlungsempfehlungen für Arztpraxen im Pandemiefall:

Influenzapandemie - Risikomanagement in Arztpraxen

Influenzapandemie - Ergänzungen zum Hygieneplan

(Herausgeber: Kassenärztliche Bundesvereinigung, Bundesärztekammer und BGW)

Das Hamburger Ärzteblatt zur Covid-19-Pandemie

Titelthema des Hamburger Ärzteblatts 05/2020: "Medizinische Aspekte der Corona-Krise und eine Chronik der KVH über die Dynamik der Ereignisse sowie der daraus folgenden Maßnahmen"

In der Juni-Ausgabe des Hamburger Ärzteblatts finden Sie u.a. Teil II der KVH-Chronik (S. 26 bis 29): "Geordneter Rückzug in die "neue Normalität"

"Corona-Pandemie: Erfahrungen und neue Strukturen erleichtern das Krisenmanagement" - den Artikel lesen Sie im Hamburger Ärzteblatt 09/2020 (S. 20 bis 23).

Im Hamburger Ärzteblatt 11/2020 finden Sie u.a. Teil III der KVH-Chronik (S. 23 bis 26): "Gut gerüstet für die Infektsaison"

Die genannten Hamburger Ärzteblatter finden Sie im Archiv.